EEG Umlage - Entwicklung
Quelle: tagesschau.de

Man kann die Regierung verstehen. Nimmt man einen Taschenrechner und geht nüchtern die Zahlen durch, so wird man sehr schnell feststellen. Ja, wir müssen etwas tun, weil die Kosten aus dem Ruder laufen. Die Regierung hatte früher schon etwas anderes versprochen, doch die EEG Umlage stieg und stieg. Grund ist diesmal die Eigenversorgung vieler Menschen und immer mehr Unternehmen. Eine Eigenversorgung macht aber durchaus Sinn. Auf die Eigenversorgung zahlt man keine EEG Umlage. Es rechnet sich, wenn man am Ende für maximal 0,15€ pro Kilowattstunde, Strom erzeugt und selbst verbraucht. Ist man einmal nicht zu Hause, so wird der Strom ins Netz eingespeist und man erhält dafür auch noch Geld. Man kann das natürlich auch weiter treiben und Energiespeicher nachrüsten. Zwar steigt dann die Kilowattstunde enorm an, denn Speicher ist teuer. Aber die normalen Stromkosten werden auch immer höher. So erhalte ich aber, für wenigstens 10 Jahre, einen selbst geschaffenen und stabilen Strompreis. Damit lässt sich kalkulieren und damit lässt sich auch wirtschaftlich rechnen. Doch nun kommt, was kommen muss. Ein ABER

Und hier muss man der aktuellen Bundesregierung leider Recht geben. Auch wenn das sehr blauäugig, weil kurzsichtig ist. (Wie ich später noch darlege) Durch den steigenden Eigenverbrauch sinkt die Abnahme der konventionellen Energie. Leider sinkt auch die Abnahme der Energie der Windräder in der Nordsee. (kleine Anmerkung) Diese Umgestaltung nennt man auch Dezentralisierung. Durch die Dezentralisierung, also der Erzeugung und dem Verbrauch der Energie an Ort und Stelle, wird aber die EEG Umlage steigen. Man zahlt nämlich bisher keine EEG Umlage auf selbst erzeugte Energie. So müssen die klassischen Abnehmer immer mehr EEG zahlen. Und da die EEG Umlage steigt und der Eigenverbrauch steigt, werden immer weniger Menschen eine immer höhere Umlage zahlen. Dies zwingt andere dazu ebenfalls die Energie selbst zu erzeugen. Das erzeugt widerum eine immer höhere Umlage, die dann immer weniger Menschen zu zahlen haben. Wir haben eine klassische Kostenspirale. Am Ende bleiben die Konzerne wie E.ON, Vattenfall und RWE auf der Strecke. Denn wenn schlimmsten Falls keiner mehr EEG zahlt, dann müssen ja diese Unternehmen tief in die Tasche greifen. Oder die wenigen Menschen, die keine Anlage auf ihr Dach setzen können, werden die ganze Zeche zahlen. Gleichzeitig muss so ein Konzern aber weiter die Grundlastfähigkeit des Netzes sicherstellen. Klingt erst einmal schwierig, ist es aber nicht wirklich. Das einzige was wirklich schwierig ist, ist die Einstellung der Bundesregierung. Denn durch diese Rechnung lässt sich auch eine Energiewende kaputt rechnen.

Was passiert aktuell?

Die Bundesregierung hat entschieden, dass man auf den selbst erzeugten Strom eine Abgabe zahlen soll. Dass diese Abgabe über die EEG Umlage verrechnet wird, scheint bei näherer Betrachtung der falsche Weg zu sein. Denn eine Verrechnung über das EEG, verschleiert nur die tatsächliche Umlage. Denkt man das EEG weiter und begreift die Chance, so lässt sich eine Aussage treffen. "Jede Generation hat einen Beitrag zur Entwicklung der Menschheit zu tragen." Manchmal können diese Beiträge bitter sein. Nimmt man die Energiewende so scheint dieser Beitrag enorm zu sein. Nimmt man das Mittelalter, das frühe und späte 19. Jahrhundert, das frühe 20. Jahrhundert und die Zeiten von Hitler. So ist dieser Beitrag aber geradezu lächerlich, selbst wenn man es auf die Generationen herunter rechnet. Für die Zukunft können wir uns nämlich neu organisieren und wir werden das auch müssen. Denn sonst ist der Preis viel zu hoch, nämlich so hoch, dass die aktuellen Zahlen eher wie Centbeträge daher kommen.

Aktuell sind folgende Situationen denkbar. Mit Sicherheit sind sie nicht vollständig und zeigen Fehler auf.

  1. Jedes Dach in Deutschland hat Solarzellen. Dadurch wird Energie an Ort und Stelle erzeugt und verbraucht. Nachts müssen andere Quellen die Lücke schließen. Wir brauchen die Windanlagen in der Nordsee. Dadurch brauchen wir auch die Stromtrassen durch ganz Deutschland. Die Kosten dafür sind nirgends schlüssig aufgelistet. Die Kosten werden intransparent und die Gewinne gehen an wenige. Nämlich den Besitzern dieser Reserven in der Nordsee. Dies macht Strom in der Nacht und den frühen Stunden extrem teuer. Denn die Wartung in salzhaltiger Luft ist es.
  2. Jedes Dach in Deutschland hat Solarzellen und im Keller einen Speicher dafür. Die Energie wird an Ort und Stelle erzeugt und verbraucht. Biogasanlagen versorgen aus organischem Müll die Erdgasspeicher. Dieses Netz wird zusätzlich durch genossenschaftlich organisierte Windparks abgesichert. Nachts kann entweder die Energie komplett aus dem Speicher bedient werden oder Windkraftanlagen oder andere Quellen schließen die Lücke. Windenergieparks in der Nordsee werden nicht benötigt und ein Ausbau der Stromtrassen bleibt aus. Die Kosten werden aber direkt auf uns umgelegt, da wir dies bereit stellen. Doch dazu brauche ich kein E.ON, RWE oder Vattenfall, allenfalls um dies zu steuern, aber nicht mehr als klassischer Lieferrant. Die Gewinne bleiben bei den Betreibern einer Anlage.
  3. Jedes Dach in Deutschland hat Solarzellen und im Keller einen Speicher dafür. Vor der Tür stehen Elektrofahrzeuge. Also noch mehr Speicher. Biogasanlagen versorgen aus organischem Müll die Erdgasspeicher. Dieses Netz wird zusätzlich durch genossenschaftlich organisierte Windparks abgesichert. Nachts kann entweder die Energie komplett aus dem Speicher bedient werden oder Windkraftanlagen oder andere Quellen bedienen den Bedarf. Damit man wenigstens morgens mit dem E-Auto noch an die Arbeit kommt. Windenergieparks in der Nordsee werden nicht benötigt und ein Ausbau der Stromtrassen bleibt aus. Die Kosten werden aber direkt auf uns umgelegt, da wir dies bereit stellen. Doch dazu brauche ich kein E.ON, RWE oder Vattenfall, allenfalls um dies zu steuern, aber nicht mehr als klassischer Lieferrant. Die Gewinne bleiben bei den Betreibern einer Anlage.

Dabei kann man den E-Autos bedeutenden Einfluss zufließen lassen. Ein Auto steht für mehr 90% des Tages einfach so herum. Ist es an ein Stromnetz angeschlossen, so verwendet man den Akku als Stabilisator des Netzes. Hier muss niemand Angst haben, das der Akku leer ist, wenn er das Fahrzeug besteigt. Doch da man annehmen darf, dass diese Akkus höhere Ströme bei Lade- und Entladevorgängen verarbeiten können, kann man das Auto als eine Art Kondensator verwenden. Nehmen wir an Morgends zwischen 4 Uhr und 5 Uhr stehen sehr viele Menschen auf und schalten erst das Licht und als nächstes die Kaffeemaschine an. Für das Stromnetz ist das eine Spitze. Diese Spitze kann quasi geglättet werden. Und hier geht es nicht darum, dass wir die Autos zwischen 4 Uhr und 5 Uhr leer lutschen. Nein, es geht rein um den Einschaltmoment, also die 1/1000 Sekunde, wenn die Geräte eingeschaltet werden. Doch gehen wir zurück zur Politik.

Noch einmal zum mitschreiben. Den Politiker interessiert es nicht, wer die Kosten trägt. Er hält seinen Mantel in den Wind und dieser bläst mal nach Norden, nach Süden, nach Osten oder nach Westen. Danach richtet dieser seine Politik aus. Hinzu kommt, dass auch psychologische Effekte ausgenutzt werden. "Erzähle nur immer wieder die selbe Lüge und sie wird wahr werden." Wenn nur genug gewichtige Menschen Zugang zu einem Politiker haben und immer wieder die selbe Sprache sprechen und das auch mit eindrucksvollen Zahlen belegen. So wird der Politiker der letzte sein, der sie ablehnt. Vor allem erst recht nicht dann, wenn man sie auf einem Bierdeckel quasi vorrechnen kann. Hier unterliegen wir als einfaches Volk ganz deutlich. Wir besitzen keine echte Lobby.

Ich habe mir die Mühe gemacht und den dicksten Brocken der EEG Kosten einmal aufgeschlüsselt und das bis zum Ende. Denn irgendwann werden die Kosten wieder sinken, auch als Teil der Interventionen von FDP und CDU beginnend im Jahre 2010. Wobei hier nicht belegt werden kann, ob dies nicht erst die Kosten hat explodieren lassen. Denn eine wirtschaftliche Vorrausplanung war durch die Schnellschüsse der Politik unmöglich gewurden. Und so steckten sehr viele Geld in eine Photovoltaikanlage und liesen es richtig brummen. Spülten nicht nur Milliarden in die Kasse der Hersteller, sondern rissen auch ein fast 133 Mrd. schweres Loch in die Tasche der Bürger. Alleine der Ausbau zwischen 1990 und 2008 lag bei gerade einmal 67 Mrd.€ EEG Zahlungen, auf 20 Jahre gerechnet. Und nun sorgte die FPD/CDU dafür, das dieser Wert um 133 Mrd.€ auf stolze 200 Mrd.€ innerhalb von 3 Jahren schoss. Der nun einsetzende Wahn der Regierung noch schneller die die EEG Vergütung zu senken, ruinierte und ruiniert noch heute unzählige Unternehmen.

Lobbyismus

Dieser spielt eine ganz gewichtige Rolle. Sehr oft erliegen die Menschen, den Verlockungen des Geldes. Andererseits sind sogar viele Institutionen davon abhängig. Schließlich sind viele Firmen, so schlau die Köpfe auch sein mögen, keine Wohlfahrtsvereine. So ist das Institut für Wirtschaftsforschung (ifo) eine GmbH. Sie ist abhängig von Geldern der Kunden. Und wie jedes Unternehmen wird das ifo einen Dreck darauf geben was richtig ist. Sie werden das Vertreten, was der Kunde wünscht. Schließlich ist der Kunde König und das soll auch so bleiben. Die Politik hofiert diese selbst ernannten Wirtschaftweisen. Es stellt sich ein Du ein und eine Freundschaft wird gerne suggeriert. Das hier aber nüchterne Zahlen den Anlass geben, bleibt verborgen und zu viele Politiker erliegen den Verlockungen dieser simulierten Welt. Empörung scheint hier angebracht, widerspricht aber aller Logik. Ein Selbstversuch scheint hier richtiger.

Lob stinkt nicht

Man kennt den Spruch: "Zuckerbrot und Peitsche". In der Fachsprache wird auch gerne der Begriff Konditionierung verwendet. Es ist ein psychologischer Trick. Er funktioniert bei Hunden und natürlich auch bei Menschen. Vorgesetzte wenden ihn auf die Mitarbeiter an und Lobbyisten die subtilste Art der Beinflussung. Politiker sind oft Gäste auf Empfängen und können schnell Mittelpunkt einer solchen Veranstaltung werden. Ein Stelldichein der gewichtigen Personen. Je nach öffentlicher Wirkung oder Empfinden, wird sich persönliches Interesse an diesem Politiker einstellen und schnell wird er herum gereicht und anderen Personen vorgestellt. Alle sind höflich und zeigen sich stetig interessiert an der Meinung, die er vertritt. (Zuckerbrot) Nicht sofort, aber nach und nach und je nach Position, die der Politiker begleitet oder durch andere empfohlen wurde, entsteht eine Art kleiner elitärer Kreis. Wir kennen dies auch als "Berliner Hinterzimmer". Reden werden geprobt und bewertet, Ideen ausgetauscht und ehe man sich versieht ist man Teil einer Maschine, dessen Räder fast perfekt in einander greifen. Selbst unsere Kanzlerin profitiert davon. So ist ihre quasi Freundschaft mit Friede Springer kein Geheimnis. Bei diesen jetzt nun vertrauten Personen ist der Ideenaustausch nicht mehr nur unilateral, sondern wird bilateral betrieben. Wobei der Lobbyist nie sagen wird. "Das ist so." Er wird immer die Hände von sich wegstrecken und meinen, das er dies nicht genau wisse, seine Zahlen aber in diese Richtung zeigen. Der Politiker kann dies im ersten Moment ablehnen und wird dies wird mit Sicherheit auch oft genug so handhaben. Doch der Samen im Kopf ist gesät und er wird zu einer Pflanze werden. (Peitsche)

Das für mich populärste Opfer dieser Einflussnahme ist der FDP Politiker Philip Rösler. Er ist Arzt, was hat dieser im Wirtschaftsministerium zu suchen? Er hätte es mit Sicherheit nie auf diese Position geschafft, wenn die FDP nicht eh schon durch eine unfähige Besetzung geschwächt gewesen wäre. Ein Politiker meinte einmal: "Wenn ihr nicht wählen geht, dann wird einmal die Politik dümmer sein als ihr." Und dieser Zustand ist leider schon vor Jahren eingetreten. Nicht eine Regierung seit mehr als 10 Jahren, hat auch nur ein eigenes Gesetz geschafft. Die Gesetze werden von anderen geschrieben. So ist die Blaupause von Gabriel auch nur ein abgeschriebenes Dokument, der noch existenten Energylobby. Mit der aktuellen EEG Novelle wird keine neue Stromtrasse gebaut und keine LÖsung geboten. Sie ist nur eine Aktualisierung zur Anpassung der Kosten, gelöst wird hier gar nichts. Ingesamt scheint die Bundesregierung planlos, wenn es um die Energiewende geht.

Die tatsächlichen Kosten der Energiewende im Detail

Bisher wurde die Energiewende nicht von den Stromkonzernen durchgeführt. Sie ist von unten gesteuert wurden. Sehr viele Energiegenossenschaften sind entstanden, einzelne Stadtwerke und Orte erkannten das Potential und traten direkt oder indirekt in die Konkurenz der großen Lieferranten. Es ist eine Energiewende des Volkes, eine Quasi-Demokratisierung der Energie. Die Politik scheint keine Lösung zu kennen und so greifen die Bürger immer stärker, durch Eigeniniative, ein. Und das nicht zum Vorteil der sonstigen Gewinner. So schreibt RWE seit Jahren Verluste, während das eigene Geschäft schrumpft und immer mehr durch Erneuerbare Energien ersetzt wird. Es wäre nicht das erste mal, das Riesen zu Fall gebracht werden. Aber diesmal sind das nicht andere Konzerne, die den Markt sprengen. Diesmal ist es das Volk, das wohl zum ersten mal in der Geschichte, eine Umverteilung von oben nach unten erzwingt. Das Volk bezahlt die Gewinne des Volkes und nicht die Gewinne einzelner Eigentümer eines Konzerns. Nehmen wir an, die Energiewende würde durch die 4 großen Konzerne gestaltet und wir hätten einen ähnlichen Ausbau wie heute. Niemand in der Politik und niemand in der Writschaft, würde auch nur annähernd über die Strompreise reden. Man würde uns gesamtwirtschaftliche Rechnungen zeigen und entsprechend argumentieren. Ich zeige jetzt einmal die Entwicklung des EEG die nächsten 20 Jahre.

Das EEG wird uns nicht ständig belasten. Das EEG ist ein sich selbst abschaffender Beitrag zur Energiegewinnung der Zukunft. Natürlich werden wir den fast unkontrollierten Zubau der Jahre 2010 und 2011 teuer bezahlen. Doch erinnern wir uns an die Schnellschüsse der Politik, die wahrscheinlich erst der Kostentreiber waren. So erkennt man, dass hier voreilig eine Vollbremsung durchgeführt wurde.

Das Fraunhofer Institut

hat eine Studie dazu veröffentlicht und ist sehr interessant zu lesen. Während das ifo Institut hier klar den Atomstrom als (Kanzlerneudeutsch) alternativlos bezeichnet. So geht das Frauenhofer Institut nicht ganz so weit und präsentiert die weitaus einleuchterenden Zahlen. Weißt aber auch auf die Unzulängigkeiten der Politik hin.

Die Kurve basiert auf meinen Zahlen und hier habe ich stets den ungünstigsten Faktor gewählt, der eintreffen soll. So wählte ich immer die höchst mögliche Einspeisevergütung und eine um 20% längere Sonneneinstrahlung (1200 statt 1000 Stunden pro Jahr), sowie die Annahme, dass eine Anlage immer sofort 100% Wirkleistung erziehlt. Vorher sollte man wissen, das jede Einspeisevergütung erst nach 20 Jahren mindernd auf die EEG Zahlungen wirkt. Die Daten im Internet sind nicht leicht zu beschaffen und die Bundesnetzagentur hält die Zahlen von 2013 komplett zurück, während die Zahlen der ersten beiden Monate von 2014 veröffentlicht wurden. (Anmerkung: Die Links scheinen schnell zu veralten. Man klicke auf das Logo der Agentur, dann leicht weiter rechts oben auf "die Bundesnetzagentur", weiter auf "Elektrizität und Gas" das Untermenu "Unternehmen/Institutionen", dann links die vertikale Navigation auf "Erneuerbare Energien" -> "Daten­meldungen so­wie EEG-Ver­gü­tungs­sät­ze". Die historischen Datensätze sind ein Link darunter.)

Diese Daten habe ich genommen und Schritt für Schritt meine eigenen Berechnungen angestellt. Denn auch hier gilt Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Da die Daten nicht so komplett sind, wie ich sie mir vorstellte. Habe ich Google zu Rate gezogen und teils sehr widersprüchliche Aussagen vorgefunden. Ich wählte aber stets die teuerste Variante, da sie die wahrscheinlichste Aussage trifft. Optimistische Aussagen ignorierte ich komplett. Schließlich geht es hier um die Ermittlung eines Worst Case (ungünstigster, anzunehmender Fall). Als erstes versuchte ich die jährliche PV-Installation zu ermitteln. Dann folgte die Ermittlung der EEG Subvention in € pro Kilowattstunde. Da ich die Daten leider nur fast komplett in 2 Jahresschritten finden konnte, ermittelte ich ein Mittel der Einspeisevergütung und verrechnete dies mit den neu hinzu gekommenen PV Installationen. So lässt sich ein Fehler nicht ausschließen, aber die Daten sollten trotzdem die ungefähre Richtung anzeigen. Durch den nicht dokumentierten Eigenverbrauch, der aktuell noch zunimmt, weicht die Berechnung des EEG zwar ab. Wird jedoch im Gesamtumfang, durch meine Rechnung, nur eher nach oben getrieben. Denn ich nehme an, dass jeder zu 100% einspeist. Der Eigenverbrauch wird also nicht berücksichtigt.

Da die EEG Einspeisevergütung an 20 Jahre gebunden ist, so werden die Kosten auch erst wirklich dann sinken, wenn die 20 Jahre um sind. Wir können uns somit recht einfach ausrechnen wie alt wir sind, wenn diese Zeit erreicht ist. Bis dahin wird aber kein Politiker mehr im Geschäft sein. Zusätzlich beschämt es mich, das bisher keine dieser Zahlen auch nur ansatzweise ermittelt und veröffentlicht wurden. Mit Sicherheit weisen meine Zahlen Fehler auf, aber durch die extrem gesunkene EEG Subvention, werden diese Kosten auch immer transparenter. Alleine gesehen betrug der Zubau auf 20 Jahre Jahre gerechnet ca. 100 Mrd.€ in den Jahren 2009, 2010. Im Jahr 2013 waren es aber lediglich 500 Mio.€. Nimmt man die gewollte Inflation hinzu, so wird diese Investition eher noch zu einem Schnäppchen. Denn die Preise steigen in gleichen Anteilen, aber die Kilowattstunde wird dagegen nicht angepasst. Nur die 4 großen Erzeuger würden dies in Erwägung ziehen, den Zuwachs aber auf andere Missstände zurück führen.

wo weit...

Attachments:
Download this file (140410 Fakten zur PV.pdf)140410 Fakten zur PV.pdf4200 kB