Als ich das gelesen habe, dachte ich mir nur wayne. Lesen musste ich das aber dann trotzdem. Leider konnte ich aus dem Allgemeinen nicht wirklich viel heraus lesen. Jetzt muss ich mal überlegen, wie das mit den Zitaten aus anderen Webseiten ausschaut. War da nicht irgend etwas gewesen. Ich versuche das jetzt mal mit meinen eigenen Worten zu schildern. Kann sich dämlich lesen. Dafür entschuldige ich mich direkt im Vorfeld.

Also Facebook könnte ordentlich Ärger drohen, weil es Nutzerdaten von 50.000.000 oder 50 Millionen Accounts mit einem Unternehmen geteilt hat. Naja eigentlich hat Facebook die nicht mit einem Unternehmen geteilt, sondern wohl eher mit einem Professor für Psychologie, Aleksandr Kogan. Die Daten wurden vorher von einer App mit dem Namen "ThisIsYourDigitalLife" eingesammelt. Dem Professor wurden diese Daten zur Forschung zur Verfügung gestellt. Nun sind diese Daten aber bei der Firma Cambridge Analytica gelandet. Jetzt enthält der Firmenname den Namen einer Universität und da war doch noch dieser Professor. Wie auch immer. Auf jeden Fall hat Facebook dann gesehen: "Hey, die verwenden die Daten, welche nur für Forschungszwecke vorgesehen waren, für ihr Geschäftsmodell". Und dann hat Facebook zu Cambridge Analytica gesagt: "Nö, das dürft ihr nicht. Löscht mal die Daten."

Dies hat Cambridge Analytica jedenfalls nicht getan. Und Facebook hat auch nicht noch einmal nachgehakt, sondern es dabei belassen. Nun hat aber Cambridge Analytica diese Daten tatsächlich u.a. für die US-Präsidentenwahlen und den Brexit verwendet. Und das auch noch im Trump freundlichen Lager. Wähler, die eher Trump wählen würden, hat man empfohlen zur Wahl zu gehen und ihn auch zu wählen. Eher Hillary freundlichen Wählern hat man das Gegenteil empfohlen. Und das mit den Daten, welche nur zu Forschungszwecken verwendet werden dürfen.

Nun sollen laut "Washington Post", "Heise" und Co. 2 ehemalige US-Beamte (vielleicht ist Beamte ja falsch, oder Beamte in den USA sind auch nur Angestellte. innocent). Naja auf jeden Fall waren diese beiden wohl an der Aushandlung einer Datenschutzvereinbarung zwischen Facebook und der Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde FTC (Federal Trade Commission) beteiligt. Und diese beiden ehemaligen haben nun gesagt: "Jep, die Datenschutzvereinbarung zwischen Facebook und der FTC" ... und nun genauer ... erstmal in English "may have" und auf Deutsch "könnte" " der Datenschutzvereinbarung widersprechen". Auf dieses "may have, könnte" hat der Börsenkurs von Facebook gleich einmal ordentlich nachgegeben.

Dann hat man einen anderen gefragt: "Was kostet denn so ein Verstoß für Facebook?" Und dieser hat geantwortet: "Na so 40.000 US-Dollar pro Verstoß." Also nimmt man den Taschenrechner und tippt ein: 40.000 * 50.000.000 = 2000.000.000.000. Und dann hat man schon die Überschrift. Im englischen eher "Facebook may have to pay 2 trillion Dollars for data violations" Und im Deutschen "Facebook droht Strafe bis zu 2 Billionen US Dollar".

Na nicht das einer denkt ich hätte einen Account bei Fratzebuch. Ne, ne das überlasse ich den anderen. Ich bin auch nicht darin investiert, obwohl ich mich darüber schon geärgert habe. Aber das ist auch nicht der Punkt.

Was ich aktuell total witzig finde, ist die Tatsache: Das 2 ehemalige, welche vor 7 Jahren an einer Vereinbarung mitgearbeitet haben und nun gefragt wurden: "Kann diese Vereinbarung ein Nachspiel für Facebook, in diesem Fall haben?" Mit "Ja, könnte" antworten und es so ausgeschlachtet wird, also wenn das quasi schon der Fakt wäre. Klar auch ich habe ordentlich die Überschrift gewählt. Hauptsache es klicken genug darauf.

Wie auch immer, dieser Artikel hat die Überschrift nicht verdient. Und die Washington Post hat den Artikel auch nicht mit "trillion" im Namen eröffnet, Heise leider schon.

so weit...

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