Politisches und soziales

Mal über den Tellerand schauen

Als ich das gelesen habe, dachte ich mir nur wayne. Lesen musste ich das aber dann trotzdem. Leider konnte ich aus dem Allgemeinen nicht wirklich viel heraus lesen. Jetzt muss ich mal überlegen, wie das mit den Zitaten aus anderen Webseiten ausschaut. War da nicht irgend etwas gewesen. Ich versuche das jetzt mal mit meinen eigenen Worten zu schildern. Kann sich dämlich lesen. Dafür entschuldige ich mich direkt im Vorfeld.

Also Facebook könnte ordentlich Ärger drohen, weil es Nutzerdaten von 50.000.000 oder 50 Millionen Accounts mit einem Unternehmen geteilt hat. Naja eigentlich hat Facebook die nicht mit einem Unternehmen geteilt, sondern wohl eher mit einem Professor für Psychologie, Aleksandr Kogan. Die Daten wurden vorher von einer App mit dem Namen "ThisIsYourDigitalLife" eingesammelt. Dem Professor wurden diese Daten zur Forschung zur Verfügung gestellt. Nun sind diese Daten aber bei der Firma Cambridge Analytica gelandet. Jetzt enthält der Firmenname den Namen einer Universität und da war doch noch dieser Professor. Wie auch immer. Auf jeden Fall hat Facebook dann gesehen: "Hey, die verwenden die Daten, welche nur für Forschungszwecke vorgesehen waren, für ihr Geschäftsmodell". Und dann hat Facebook zu Cambridge Analytica gesagt: "Nö, das dürft ihr nicht. Löscht mal die Daten."

Eigentlich sollte die erste Frage lauten: Was bitte schön soll ein Text über die Formel E in diesem Blog. Mit dieser Frage liegst du genau auf meiner Wellenlänge. Jetzt könnte ich einfach schreiben. Hey schließlich handelt es sich bei der Formel E um eine mehr oder weniger neue Technologie und hier wurden ja schon einige Einträge über erneuerbare Energien geschrieben. Aber so einfach ist es dann doch nicht. Zwar bin ich Fan der Serie, aber auch kein Hardcode-Fan. In letzter Zeit waren aber einige interessante Dinge zu beobachten, die mich schließlich hellhörig werden liesen.

Ende 2016 gibt Audi bekannt aus der WEC auszusteigen. Mercedes, etwa 9 Monate später, dreht der DTM den Rücken zu. Kurz darauf gibt auch Porsche bekannt, ebenfalls aus der WEC Serie auszusteigen. Damit wurde der WEC (World Endurance Championship, Langstreckenweltmeisterschaft) und der DTM (Deutsche Touren Masters) ein herber Rückschlag versetzt. Ob es sich dabei, nach den Kartellvorwürfen und dem Dieselgate, um logische Schlüsse handelt sei einmal dahin gestellt.

Während Porsche sich zukünftig gerne in der Formel 1 engagieren möchte, geht Audi den direkten Weg zur Formel E. Porsche möchte sich auf dem Weg zur Formel 1 gerne an der Formel E beteiligen.

Schon in der Season 2016/2017 namenhafte Hersteller in der Formel E.

Von Anfang an in der Serie dabei ist Renault. Das Antriebskonzept wurde von Renault und McLagen im ersten Jahr (2014/2015) konzipiert und was schließlich alle Teams einsetzen mussten. Renault sicherte sich alle 3 Weltmeisterschaften (Konstrukteur) in der Formel E. Aber auch DS Automobiles (Citroèn, PSA Group) war von Anfang an dabei. In der 3. Season (2016/2017) kam Jaguar hinzu.

Renault, DS Automobiles, Jaguar sind schon einmal 3 namenhafte Hersteller. Mit dabei sind aber auch Schaeffler, Magneti Marelli (Fiat Crysler), McLaren, Zytek Automobiles (Continental), Mahindra und ZF Friedrichshafen AG.

Aktuelle Season 2017/2018 (Season 4)

In dieser Season gesellt sich noch Audi hinzu, indem es das Team Schaeffler ABT als Werksteam übernommen hat. BMW tritt als Sponsor im Team Andretti auf, wird dieses in der Season 2018/2019 dann als Werksteam übernehmen. Schon jetzt wird dadurch die Serie aufgewertet.

Zukunft

In der Season 2018/2019 wird BMW, wie schon geschrieben Andretti als Werksteam übernehmen. Ab der Season 2019/2020 werden Porsche und Mercedes ein eigenes Werksteam aufbauen. Es werden dann also 12 Teams an einem Grad Prix teilnehmen.

Damit werden alle großen Hersteller Europas an der Formel E beteiligt sein, auch wenn Renault seinen Rücktritt für das Jahr 2018 bekannt gegeben hat. Aber dafür wird der Partner Nissan einsteigen und die Lücke schliessen. Nissan und Renault betreiben seit 1999 eine Partnerschaft.

Damit haben wir das Who's who in der Formel E vertreten. Ob sich damit die Serie einem sehr breitem Publikum öffnen wird, bleibt trotzdem spannend. Schon in der Formel 1 haben sich viele Hersteller bereits verhoben und dies dann mit einem schnellen Rückzug finalisiert. Dazu gehören unter anderem BMW und Toyota. Doch die Budgets in der Formel E sind sehr niedrig, im Gegensatz zu den Budgets in der Formel 1, würde hier sogar fast von einem Faktor 100 reden. Die Serie scheint attraktiv, schließlich wird in der Innenstadt gefahren. Dabei ist aber die akkustische Belastung der gesamten Region nur gering. Auch Kleinkinder können ohne Hörschutz am Trubel teilnehmen. Die Technologie ist noch jung und wurde sträflichst die letzten Jahrzehnte vernachlässigt. Es bleibt das Gefühl zurück, dass sich die großen Hersteller eher eine Lehrstunde in der Formel E abholen wollen, als dass sie diese Serie durch echtes Know-How fördern. Aber das wird sich legen, schließlich setzt sich immer das bessere Konzept durch. Und beim reinen Elektro-Antrieb existieren verschiedene Konzepte. Ob allerdings unbedingt Schaltgetriebe in der Elektrorevolution vorkommen müssen, dass bleibt eher fraglich.

Fazit

Ich sehe für die Formel E eine positive Zukunft. In wie weit sich die Serie der kompletten technologischen Entwicklung öffnen wird, das wird sich zeigen. Eine zweite Formel 1 mit überzogenen Budgets muss man nicht haben. Das darf der Königsklasse vorbehalten bleiben.

soweit...

Ich wundere mich nicht wirklich, wieso der Westen so geschlossen hinter dem Angriff der USA gegen das Assagregime steht. Man muss sich immer wieder vor Augen führen, wie diese Welt funktioniert. Das hinter den Kulissen mit Sicherheit ganz andere Dinge besprochen werden, davon darf man einmal ganz stark ausgehen.

USA züchtete IS selbst

Die USA haben mit ihrem 08/15 Angriff von 2003, als sie dabei den Irak quasi innerhalb kürzester Zeit von der Landkarte radierten, komplett bewiesen, dass da nur Vollidioten am Werk sind. Wissentlich haben sie die gesamte Welt belogen, sie haben das Völkerrecht verletzt und am Ende noch nicht mal einen Plan, nach dem Fall des Irak gehabt. Die USA sind ein imkompetenter Haufen Schwachmaten, zumindest wenn es um die Politik geht. Nachdem also die USA ein ziemlich großes Machtvakuum im Irak erzeugten und keinen Plan hatten, wie man das irgendwie füllen könnte. So wurde eine unerfahrene Riege von Männern zur politischen Elite des Irak. Doch statt das Volk zu Einen, hatte dieser Maliki nichts anderes zu tun, als seine shiitischen Freunde in die höchsten Ämter zu hiefen und die sunnitischen Politiker abzuservieren. Und das Tat er als Schüler eines USA Präsidenten. Dieser Präsident nennt sich Georg W. Bush Junior. Selbst ist Bush eher ein minderbemittelter Mensch, was seine Eskapaden reichlich zeigen.

Während also Maliki seine shiitischen Freunde in hohe politische Ämter hiefte, die USA noch nicht einmal erkannten, was sich eigentlich dadurch im Irak anbahnt. Vielleicht wollten sie es aber auch einfach nicht sehen, schließlich brauch man Krieg überall auf der Welt, sonst zählt die eigene militärische Stärke ja nichts. Und das die USA ein hochgezüchteter militärischer Komplex sind, das haben wir alle verstanden. Also während Maliki seine Männer in hohe Positionen hiefte und von der USA beschützt wurde, da attackierten vor allen die Sunniten die Soldaten der USA. Als dann Obama zum neuen Präsidenten ernannt wurde und er versprach, dass die USA die Truppen abzieht, da bekam er richtig gute Unterstützung im eigenen Volk. Als er dann die Soldaten aus dem Irak abgezogen hatte, da wandten sich die sunnitischen Kämpfer vermehrt den Shiiten zu.

Als dann andere destruktive Kräfte, wie Al Quaida, immer mehr im Vordergrund auftauchten und die sunnitischen Kämpfer unter sich vereinten, da fiel es immer noch niemanden auf, dass sich hier ein Bürgerkrieg anbahnte. Im Jahr 2011 begann der arabische Frühling und seit dem herrscht Krieg in Syrien und Irak. Im Irak hat sich Al Quaida in ISIS umbenannt und vereinnahmte fast ohne Gegenwehr militärische Mittel, welche die USA eigentlich für den irakischen Staat zurück gelassen hatten. ISIS war plötzlich eine sehr mächtige Truppe, die moderne Waffen besaßen und den Irak Stadt für Stadt eroberten. Dabei wurde sie finanziell von Saudi-Arabien, der Türkei und mit Sicherheit auch Katar unterstützt. Offiziell ist das natürlich nicht, aber die beiden Staaten, Saudi-Arabien und Katar, haben schon immer solche Kräfte unterstützt. Selbst wenn die Regierungen dieser Länder es offiziell nicht machen, so gibt es genug finanziell kräftige Kreise, die es getan haben.

Als sich ISIS dann in IS umbeannte, da wurde plötzlich auch Saudi-Arabien etwas nervöser. Schließlich drohte der IS mit der Gründung eines islamischen Staates, wie er früher einmal existierte. Und da gab es noch nicht die Staaten, die heute dort existieren.

Gut und Böse

Von den Medien wird immer wieder versucht das Bild von Gut und Böse aufzubauen. Rußland nennt Assad einen Guten und den Rest Böse. Der Westen erklärt alle Kämpfer gegen Assad zu den Rebellen und Guten, Assad und den IS zum Bösen. Das hat doch Struktur oder nicht. Ich hatte bereits einen Artikel über die vielen Parteien geschrieben, die gegen Assad, gegeneinander usw kämpfen. Da sind so viele Typen drinnen, dass man die meisten einfach nur Terroristen nennen muss. Es gibt da unten nur die Bösen und das sind alle Kämpfer egal wofür sie stehen und die Guten, das ist die zivile Bevölkerung. Da werden komplette Stadtteile dem Erdboden gleichgemacht, taussende Zivilisten getötet, weil sich vielleicht 50 Kämpfer darin aufhalten. Das ist der absolute Wahnsinn. Alle Parteien gehen absolut ohne Skrupel vor. Und damit ist Rußland, USA, die Türkei, Syrien, die Rebellen, Peschmerka. Damit sind alle gemeint.

Warum der Westen hinter dem Angriff der USA vom 07.04.2017 steht

Ich habe nun meinen Standpunkt ganz klar dargelegt. Wenn also die Welt aus Gut und Böse bestehen würde, was sie nicht ist. Denn dann wäre sie schwarz oder weiß, aber sie ist nuneinmal bunt. Dann wäre vieles sehr einfach. Wir haben hier aber genau den Fall, das der Westen hier als schwarz oder weiß auftritt. Das liegt einfach an der Geschichte der Nato. Der Westen möchte geschlossen auftreten, auch wenn der Angriff der USA einfach nur pervers ist. Nichts wäre jetzt schlimmer, als wenn man den Eindruck gewinnen könnte, der Westen steht nicht geschlossen da. Das würde Rußland z.B. komplett in die Hände spielen. Und Rußland hat scheinbar schon genug Spielzüge im Syrienkonflikt gewonnen.

Leider ist die Lage aktuell da unten alles weitere als Gut. Und die USA wollen scheinbar auch den Konflikt lieber weiter anheizen, als das er endlich zu Ende ist. Das zeigen leider die aktuellen Nachrichten, wonach die USA immer weiter droht Assad den Garaus zu machen. Wenn man jetzt einfach die Star Wars Regeln über das Blatt legen würde, dann würde ich sagen. Die USA sind hier das Böse Imperium, welches einen Krieg unnötig verlängert. Assad hat in letzter Zeit immer mehr des eigenen Staates zurück erobert und es hätte immer kurz oder lang einen brüchigen Frieden gegeben. Aber die USA meinen nun die Armee von Assad aus dem Spiel nehmen zu müssen. Die Terroristen freuen sich bereits und feiern die USA auf den Strassen in Syrien.

 

soweit...

Was hat er nicht alles gesagt und was hat er nicht alles angedroht.

Wenn Mexiko seine Leute schickt, dann schicken sie nicht die Besten. Sie schicken Leute mit vielen Problemen und die bringen diese Probleme zu uns. Sie bringen Drogen. Sie bringen Verbrechen. Sie sind Vergewaltiger... und manche, nehme ich an, sind gute Menschen.

oder

Ich werde eine große Mauer bauen - und niemand baut bessere Mauern als ich - und ich werde sie sehr günstig bauen. Ich werde eine große, große Mauer an unserer südlichen Grenze bauen und ich werde Mexiko dazu bringen, für diese Mauer zu zahlen. Merkt euch meine Worte.

Auch wetterte er gegen den Klimawandel, gegen Erneuerbare Energien und er kritisierte die Nato

Warum kümmert sich Deutschland mit der Nato nicht um die Ukraine? Warum machen andere Länder nichts, die in der Nachbarschaft der Ukraine liegen? Warum sind immer wir diejenigen, die führen, möglicherweise den dritten Weltkrieg mit Russland.

 

Die Länder, die wir verteidigen, müssen für die Kosten dieser Verteidigung bezahlen

 

oder sich selbst verteidigen

 

Warum sind immer wir diejenigen, die in der Führung sind?

Doch wir alle kennen das Sprichwort: Hunde die bellen, beißen nicht. Zwar hat Trump jetzt alle Mittel um richtig loszulegen. Seine Partei kontrolliert das weiße Haus, den Senat und das Repräsentantenhaus.

Gibt ihm dies die Möglichkeit die nächsten 2 Jahre die Politik nach seinem Willen zu gestalten? Im Prinzip ja, aber trotzdem ist die Regierungsform in den USA eine Demokratie und so wird Trump kontrolliert. Zwar halten die Republikaner, in diesen beiden Häusern, die Mehrheit und Gesetze und Haushalte könnten einfach beschlossen werden. Aber auch die Republikaner werden genau darauf achten, was Trump da so treibt. Und sicher werden sie ihn genauso bei Unsinn blockieren, wie sie Obama bei seinen Vorhaben geblockt hatten.

Bei seiner ersten Rede nach dem Wahlsieg war er sofort ein anderer Trump. Sein Worte waren beschwichtigend und er versicherte: "Dies wird eine Regierung sein, die allen Menschen dient". Also auch denen, die er in seinem Wahlkampf noch beschimpfte und verurteilte. Einige fragen sich zwar: Wird er das durch halten, so zu reden? Und wann wird wieder der bellende Hund hervor kommen? Doch androhen kann er viel, allmächtig ist er deswegen noch lange nicht.

so weit...

Wer hat nicht schon von den absurden Strafzahlungen gehört, die in letzter Zeit über den Ether kommen. Apple soll 13 Milliarden Euro Steuern nachzahlen. VW 14,5 Milliarden Euro, alleine in den USA, für den Dieselskandal. Die Deutsche Bank soll, wegen Verfehlungen in der Subprime-Krise, 12 Milliarden Dollar zahlen. Solarworld soll 700 Millionen Euro Schadenersatz in die USA zahlen, weil es angeblich gegen Verträge verstoßen hat, der Rechtstreit ist heute (September 2016) noch offen.

Dies ist nur ein Auszug davon, was in letzter Zeit passiert ist. Während die einen von einem Wirtschaftskrieg sprechen, reden andere eine Sprache, die durchaus einmal betrachtet werden sollte.

Unterkategorien