Dax

  • Ausschreitungen bei EZB Eröffnung - 18.03.2015

    Vielen ist der Unmut über die Bankenlandschaft auf die Stirn geschrieben. In Frankfurt am heutigen Tag findet für Mario Draghi eine feierliche Eröffnung der neuen Zentrale statt. Während Draghi innen von den vielen unzufriedenen Menschen sprach, die ihr Einkommen und Wohlstand verloren haben. Als eine Institution der Europäischen Union, die eine zentrale Rolle in der Krise gespielt hat, sei die EZB in den Fokus der Frustrierten geraten.

    "Möglicherweise ist dieser Vorwurf nicht fair. Denn unser Handeln zielte genau darauf ab, die wirtschaftlichen Schocks abzufedern."

    Nun ist die Zentralbank nicht wirklich der Auslöser der Krise. Aber ihre Rolle ist es auch nicht, einfach wegzuschauen. Durch die Deregulierung der Finanzmärkte in den letzten 20 Jahren, ist aber der Armut in Europa Tür und Tor geöffnet. Zum Glück schließen sich diese Türen und Tore aber auch sehr rasch, denn wenn alle am Spieltisch sitzen und ordentlich zocken, ist die Erkenntnis schneller gekommen, als allen Lieb ist. Und der Spuk hat schneller ein Ende. Trotzdem ist die Lösung der Troika für Griechenland ein nicht zu aktzeptierendes Thema. Dem Land wird regelrecht der Boden unter den Füßen weggezogen. Die geforderten Privatisierungen sind nichts anderes als die Enteignung des griechischen Volkes. Denn der Staat sind die Griechen. Zudem hat man nicht verhindert, dass die Reichen in Griechenland ihre Gelder ins Ausland transferieren und so nun wiederholt Vorteile genießen, die der einfache Bürger nicht hat. So haben die Reichen sehr viele Steuern nicht gezahlt und nun bunkern sie ihr Vermögen im Ausland und sitzen die Krise einfach aus.Zudem scheinen die griechischen Steuerbeamten auf ihr lukratives Zusatzeinkommen viel Wert zu legen. Hier sollte man ansetzen, anstatt die anderen Bürger zu bestrafen und ihnen zu zeigen, das Korruption sich immer noch lohnt.

  • Börsencrash in China - Wen wundert es?

    Nach Griechenland ist das die Topnachricht. Aber diese Nachricht ist gar nicht so neu. Der Kursrutsch findet schon fast seit einem Monat statt. Und er ist meiner Meinung nach auch nicht verwunderlich. Wenn man überlegt, dass der Leitindex noch vor einem Jahr bei ca. 2100 Punkten lag. So stieg der Index alleine in knapp einem Jahr um satte 254% auf 5400 Punkte. Jetzt sag mal einer, dass dies nicht ungesund ist. Wenn der Leitindex die Wirtschaftskraft Chinas quasi 1:1 abbildet und in dieser Zeit nur um 7,4% gewachsen ist.

    Quelle: onvista.de

    Quelle: onvista.de

    Das nenne ich mal Blasenbildung. Und vielleicht lässt sich daran auch eine Tendenz abbilden. Denn immer wenn es ungesunde Sprünge gibt, dann ist der Kater danach schon fast typisch.

  • Der Brexit - Die Angelsachsen sind raus

    Wahlergebnis des Brexit 2016Größere Darstellung des Bildes

    Insgeheim hatte ich mir gewünscht, dass das Vereinigte Königreich die EU verlässt. Doch als dann ein Irrer die Politikerin Cox ermordet hatte, da schwand in mir die Hoffnung. Warum ich sie empfand hat mehrere Ursachen. Aber die Hauptursache war die permanente Drohungen seitens GB die EU verlassen zu wollen, wenn nicht hier und da und für Großbritannien Ausnahmen und Sonderegeln etc gelten. Alleine dieses Gehabe war mir zu wider. Und öfter sagte ich einfach den Spruch: "Dann geht doch."

    Nun hat es sich also tatsächlich bewahrheitet und im Referendum zum Verbleib in der EU, haben sich knapp 52% (51,9%) der Bürger dazu entschlossen die EU zu verlassen. Als ich dies erfahren hatte, war meine Schadenfreude natürlich erst einmal größer als gedacht. Nun ist es zu Ende mit den Drohungen. Aber das kann natürlich nicht die ganze Wahrheit sein und so schauen wir einmal zurück.

  • Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren

    So haben wir es erlebt und so wird es immer bleiben. Gerade die Banken spielen darin ein übles Spiel und wälzen ihre Verluste auf das Volk ab. Während sie in Gewinnzeiten, sich diese mit Millionen Boni vergolden lassen.

    Gerade erleben wir wieder einen solchen Fall. Die Rede ist von der Commerzbank. Die Konkurrenz fährt Gewinne ein und die teil-verstaatlichte Commerzbank und Hypo Real Estate haben nur Verluste. Da kommt einem doch der Zweifel, an diesem gesamten Geschäft. Ehrlich gesagt möchte ich nicht wissen wieviele Schrottpapiere, vor einem Jahr, noch hastig von mittlerweile Gewinn bringenden Banken zu den unter staatlicher Aufsicht stehenden verschoben wurde.

     

  • Heißer Herbst für Banken und Börsen

    Gerade läuft der Stresstest für die Banken in Europa. Aktuell nehmen 128 Institute teil. Das Ergebnis wird Mitte Oktober erwartet und könnte eine Menge an Aufsehen auf sich ziehen. So hat man den ESM vorsorglich schon einmal mit der Möglichkeit bestückt, Banken auch direkt zu rekapitalisieren. Der Präsident der Eurogruppe Jeroen Dijsselbloem gab am 10.06.2014 eine Pressemitteilung bekannt.

    "Euro area Member States have today reached a political understanding on the operational framework of the ESM direct recapitalisation instrument, on the basis of the proposal I presented at the May 5 Eurogroup meeting and building on the main features agreed at the June 2013 Eurogroup...."

    "Die Euro-Mitgliedstaaten haben heute eine politische Verständigung über den Handlungsrahmen des ESM über eine direkte Rekapitalisierung, auf der Grundlage des Vorschlags den ich am 5. Mai beim Treffen der Eurogruppe vorgestellt habe, erreicht. Dieser Vorschlag stammte ursprünglich vom Juni 2013...."

    Nun darf man gerne darüber spekulieren. Und das werde ich hier in aller Ausführlichkeit versuchen. Der ESM war für eine direkte Geldvergabe an die Banken niemals wirklich vorgesehen. Denn immerhin bürgen wir Bürger für dieses Geld. Nun ist Geschichte eine Auslegungssache aber Fakt ist, unser Bundestag hat am 29. Juni 2012 den ESM ratifiziert. Noch am selben Abend hat unsere Mama der Nation Angela Merkel entweder einen Fehler gemacht oder aber absichtlich eine entscheidende Änderung zugelassen. So übersah sie, absichtlich oder nicht, einen Satz. Wenn dieser Satz vorher bei der Ratifizierung schon vorhanden gewesen wäre, der Bundestag hätte ihn wohl nicht ratifiziert.

    "... sobald unter Einbeziehung der EZB ein wirksamer einheitlicher Aufsichtsmechanismus für Banken des Euro-Währungsgebiets eingerichtet worden ist, hätte der ESM nach einem ordentlichen Beschluss die Möglichkeit, Banken direkt zu rekapitalisieren."

  • Wir kaufen die ganze Welt - Wie riesige Wirtschaftsunternehmen sich weltweit in jeden Sektor einkaufen

    Eigentlich war es ein ruhiger Tag, als ich über Google ein wenig im Netz surfte. Ich wollte mich nie wieder um ein Fass ohne Boden bemühen. Doch letztendlich konnte ich meine Neugier nicht stoppen. So sah ich im Fernsehen einen Bericht über das Kähltemittel R1234yf, welches seit 2011 für alle neu zugelassenen Fahrzeuge Pflicht ist. Studien des Daimler Konzerns ergaben aber, dass es leicht entztündlich sei und man dies jederzeit reproduzierbar demonstrieren kann und es findet somit keinen Einsatz in diesen Fahrzeugen. Weitere Untersuchungen ergaben, dass sich beim verbrennen Flusssäure bildet, die leicht in die Lunge geraten kann. Einmal in der Lunge wird dem Körper sofort Calcium entzogen, was nach und nach die Tätigkeit der Muskeln einschränkt und einstellt. Ist erst das Herz erst einmal betroffen, tritt auch schnell der Tod ein.

    Auszug aus der Wikipedia:

    Neben der ätzenden Wirkung trägt zur Gefährlichkeit von Flusssäure bei, dass die Fluoridionen den Calcium- und Magnesiumstoffwechsel blockieren und wichtige Enzyme hemmen. Dies führt zu akut bedrohlichen Stoffwechselstörungen, die unter multiplem Organversagen tödlich verlaufen können.[8] Flusssäure schädigt auch das Nervensystem.

    Auch die Bundesregierung unterstützt die Verfahrensweise des Daimlerkonzerns und ignoriert die EU Zwangsvorgabe zu diesem Kähltemittel. Die EU hat ein Verfahren gegen Deutschland eingeleitet. Studien der EU, die durch ein Unternehmen (Honeywell) unterstützt wurden, zeigen die Unbedenklichkeit auf. Also doch den ganzen Wikipedia Artikel lesen.

    Hergestellt wird R1234yf ausschließlich von Dupont und Honeywell, die ein Patent besitzen.[5]