Deutschland

  • Alternative zu WhatsApp - Threema und die Ende zu Ende Verschlüsselung, kurz erklärt.

    Es ist leider viel zu leicht WhatsApp zu nutzen. Deswegen nutzen auch alle WhatsApp, aber besser ist "Threema", denn auch hier ist es sehr leicht. Die Funktionen sind die gleichen wie in "WhatsApp", nur hat "Threema" hier die Nase vorn. Denn die Kommunikation ist immer Verschlüsselt. Doch was bedeutet dies genau.

    Eine Verschlüsselung wie sie in "Threema" aktiviert ist, hat extreme Vorteile. Ich werde diese kurz erklären und ihr werdet sehen. Nichts ist besser.

    Die aktuelle Verschlüsselung beruht auf einem Schlüsselpaar. Es werden also 2 Schlüssel generiert, die so funktionieren. 1. Es wird ein privater Schlüssel erstellt. 2. Es wird ein öffentlicher Schlüssel erstellt. Der öffentliche Schlüssel ist bei Threema abgelegt und er darf auch jedem bekannt sein, je mehr Leute diesen Schüüssel besitzen umso besser. Der private Schlüssel liegt nur auf eurem Handy und ist geheim. Dieser Schlüssel sollte also niemals bekannt werden.

    Wozu dient dieses Schlüsselpaar?

    Der öffentliche Schlüssel hat nur eine einzige Funktion. Er dient dazu eine Nachricht an dich zu verschlüsseln. Schickt euch jemand eine Nachricht, dann wird sie mit dem öffentlichen Schlüssel verschlüsselt. Dies entspricht in etwa einem Briefumschlag, in den ihr euren Brief legt. Nur das man ihn nicht ohne weiteres einfach durchleuchten kann, wie beim Briefumschlag durchaus möglich. Eine mit dem öffentlichen Schlüssel verschlüsselte Nachricht, kann nicht mit dem öffentlichen Schlüssel entschlüsselt werden. Die Nachricht selber, ist also nicht mehr lesbar. Diese Nachricht kann nur noch mit dem privaten Schlüssel geöffnet werden. Und den besitzt nur ihr. Das verhindert ein mitlesen der Nachricht.

    Was ist mit dem Schlüsselpaar noch möglich?

    Das Schlüsselpaar kann man noch intensiver nutzen. Dabei wird folgendes geschehen. Nehmen wir an Alice möchte Bob eine Nachricht senden. Dabei will Bob aber auch tatsächlich wissen, dass nur Alice die Nachricht gesendet hat und diese nicht unterwegs verändert wurde. Dann wird also Alice die Nachricht schreiben, diese wird dann über Bobs öffentlichen Schlüssel verschlüsselt und mit Alice privatem Schlüssel signiert. Das ist zu vergleichen mit einer Unterschrift in einem Brief, aber deutlich besser. Bob kann mit seinem privaten Schlüssel die Nachricht von Alice lesen und erhält zugleich die Bestätigung, dass diese Nachricht tatsächlich von Alice stammt. Gelingt es trotzdem die Nachricht unterwegs zu manimulieren, so wird Bob erkennen, dass diese Nachricht nicht von Alice stammt. Denn um die Nachricht zu fälschen und den Text zu ersetzen würde man den öffentlichen Schlüssel von Bob brauchen und den geheimen Schlüssel von Alice.

    so weit...

     

  • Atomkraftwerke sind sicher

    Ein kleiner Ziwschenstand...

     
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  • Ausschreitungen bei EZB Eröffnung - 18.03.2015

    Vielen ist der Unmut über die Bankenlandschaft auf die Stirn geschrieben. In Frankfurt am heutigen Tag findet für Mario Draghi eine feierliche Eröffnung der neuen Zentrale statt. Während Draghi innen von den vielen unzufriedenen Menschen sprach, die ihr Einkommen und Wohlstand verloren haben. Als eine Institution der Europäischen Union, die eine zentrale Rolle in der Krise gespielt hat, sei die EZB in den Fokus der Frustrierten geraten.

    "Möglicherweise ist dieser Vorwurf nicht fair. Denn unser Handeln zielte genau darauf ab, die wirtschaftlichen Schocks abzufedern."

    Nun ist die Zentralbank nicht wirklich der Auslöser der Krise. Aber ihre Rolle ist es auch nicht, einfach wegzuschauen. Durch die Deregulierung der Finanzmärkte in den letzten 20 Jahren, ist aber der Armut in Europa Tür und Tor geöffnet. Zum Glück schließen sich diese Türen und Tore aber auch sehr rasch, denn wenn alle am Spieltisch sitzen und ordentlich zocken, ist die Erkenntnis schneller gekommen, als allen Lieb ist. Und der Spuk hat schneller ein Ende. Trotzdem ist die Lösung der Troika für Griechenland ein nicht zu aktzeptierendes Thema. Dem Land wird regelrecht der Boden unter den Füßen weggezogen. Die geforderten Privatisierungen sind nichts anderes als die Enteignung des griechischen Volkes. Denn der Staat sind die Griechen. Zudem hat man nicht verhindert, dass die Reichen in Griechenland ihre Gelder ins Ausland transferieren und so nun wiederholt Vorteile genießen, die der einfache Bürger nicht hat. So haben die Reichen sehr viele Steuern nicht gezahlt und nun bunkern sie ihr Vermögen im Ausland und sitzen die Krise einfach aus.Zudem scheinen die griechischen Steuerbeamten auf ihr lukratives Zusatzeinkommen viel Wert zu legen. Hier sollte man ansetzen, anstatt die anderen Bürger zu bestrafen und ihnen zu zeigen, das Korruption sich immer noch lohnt.

  • BREXIT - Das Märchen von der teuren EU

     

    Angesichts des Brexits und der heißen Diskussionen auf den Websiten verschiedener Blätter, ist es sinnvoll die richtigen Fragen zu stellen. Immer wieder trifft man da auf Meinungen in denen man die Worte "Lügenpresse", "unsachliche Artikel", "Stimmungsmache", "Meinungsbildung", "Europopulisten" oder "Kampagnenjournalismus" zu lesen findet.

    Im allgemeinen irgnoriere ich diese Worte und denke mir nur: "Ach herje ist da aber einer einseitig." Irgendwie ist es gerade etwas schwer für die Menschen ihr Hirn anzuwerfen. Frei nach dem Motto: "Lieber Gott lass Hirn vom Himmel fallen. *Platsch* daneben!"

    Auch findet man dann Kommentare, die den Medien unsachliche Meinungsmache vorwerfen, weil z.B. ein Artikel nicht schon vor dem Referendum abgedruckt wurde. Viele Kommentatoren scheinen wie kleine Trolle durch die Onlinemedien zu geistern, nur um überall ihre geistigen Ergüsse zu verbreiten und zu meinen, dass ihre Erkenntnis die einzig wahre Quelle der Weisheit darstellt. Gibt es denn die eine Wahrheit? Fragen sich diese Trolle nicht, wie diese Artikel zu stande kommen? Oft sind diese nur eine Reaktion auf andere Artikel oder Blogs, die eben jetzt gewisse Fragen stellen, die vorher entweder gar nicht oder im tosendem Sturm der Brexitbefürworter und Gegner untergegangen sind. Ist das so verwunderlich, wenn dieser Kampf mit mehr Emotionen, als mit Verstand geführt wurde?

    Richtig gut finde ich die Aussagen zu den Pflichtzahlungen eines jeden Mitgliedlandes. Da werden Worte in den Mund genommen und mit hahnebüchenden Zahlen herum geworfen, wo ich mich echt frage: "Woher nehmt ihr die bitte?". Es gibt keine Quellen nur bla, bla, bla. Ich meine das Vereinigte Königreich zahlte 2014 nur knapp 5 Milliarden Euro in die EU ein. Ich habe sogar die Zahlen einmal organisiert und zeige sie hier auf.

    Zuerst die Tabelle mit den Zahlen. Diese wurden dem Bundeszentrum für politische Bildung entnommen. Wer jetzt gleich losschreit: "Pah Lügenverein etc", der sollte sich einmal den aktuellen Streit über die Lektüre "Ökonomie und Gesellschaft" informieren. Welche sich eindeutig gegen die aktuelle neoliberale Haltung in der Wirtschaft stellt. Dieser Streit wird kurz im Wikipedia-Artikel zum Bundeszentrum erörtert (Kontroversen).

  • Europawahl 2014 - Das Volk hat entschieden

    Das diesmal die Europawahl unter einem anderen Stern stand, hat man in Deutschland besonders gespürt. So waren vor allem im öffentlich rechtlichen Fernsehen die Jammerorgien besonders groß. Vor einem Rechtsruck und vor Rechtsradikalen hat man uns gewarnt. Dabei hat man die europakritischen und die radikalen Stimmen noch nicht einmal versucht zu trennen. Egal ob England, Frankreich oder Deutschland alle kritischen Parteien wurden mehr oder weniger über einen Kamm geschert.

    Das Europa endlich einen Wechsel braucht und Europa endlich aufhören muss, jeden Furz zu reglementieren, wurde dabei meist unter den Tisch gekehrt. Alleine die Verhandlungen zum TTIP ist eine Farce und hat mit Demokratie nichts gemein. Immer wieder wurden Stimmen laut, die den Lobbyisten in Brüssel zu viel Macht zusprachen und damit zielgerichtet auf systematische Schwachstellen der Demokratie hinwiesen. Vielen Bürgern wurde schmerzlich bewusst "Europa ist zu groß", es vermag sich nicht mehr zu bewegen. Alleine die Wahlbeteiligung ist Aussage genug. Gerade einmal 43% der Wähler haben sich entschieden ihre Stimme abzugeben. Der Anteil der Politikverdrossenen wird immer größer und anscheinend ist das den Regierenden auch recht so.

    Aktuelles:

    Nachdem der euopäische Gerichtshof die 3% Hürde kippte, da wurden plötzlich die Stimmen der "etablierten" Parteien lauter. Und natürlich haben die Medien gleich gezogen. Genutzt hat es in Deutschland schon, denn plötzlich stieg sogar die Wahlbeteiligung. Haben 2009 noch 43% ihre Stimme abgegeben, so stieg der Anteil in diesem Jahr auf fast 48% (47,9). Dennoch ist auch dies nicht wirklich repräsentativ. Von den fast 64 Millionen wahlberechtigten Bürgern in Deutschland (incl. Unionsbürger), sind also keine 31 Millionen zur Wahl gegangen. Auch dürfte der traditionelle Sonntag sein übliches beigetragen haben. Die Europawahl lässt sich nämlich auch auf mehrere Tage ausweiten, wie es in vielen Ländern auch praktiziert wird. Im Vereinigten Königreich hat dies zwar nichts bewirkt, aber das darf man nicht überbewerten, denn die "Briten" sind eh das europafeindlichste Land in Europa.

    Das am schwächsten vertretene Land ist die Slowakei. Gerade einmal 13% der Wahlberechtigten, sind zur Urne geschritten. Wieso Belgien und Luxemburg hier 90% der Wähler bewegen können, ist ein Phänomen. 

     

    //Update 27.05.2014: Belgien und Luxemburg haben eine Wahlpflicht. Was auch die hohen Wählerzahlen zeigen. Aber auch Griechenland und Zypern haben eine Wahlpflicht, die Beteiligung mit 58,2 bzw. 43,97 Prozentpunkten bleibt trotzdem übersichtlich.

    Selbst iIn Malta sind immerhin 3/4 (74,8%) der Bevölkerung zur Wahl erschienen und das ohne Wahlpflicht. Deutschland bleibt dabei wie immer, schwach vertreten. Anscheinend ist Europa eher unpopulär und unverstanden. Die eigene Ohnmacht (Ich kann eh nichts bewirken) ist allgegenwärtig. Dabei darf man seine eigene Stimme nicht als wertlos betrachten. Jeder Nichtwähler stärkt den Wähler einer anderen Partei. Selbst eine ungültige Stimme hat mehr Aussagekraft, als eine Nichtteilnahme. Nimmt man einmal an es gibt 3 Wähler, die 2 Parteien wählen dürfen. So ergibt sich rein rechnerisch ein Ergebniss von 66% zu 33%. Geht aber einer der Wähler nicht wählen, so ergibt sich ein Ergebniss von 50% zu 50% für beide Parteien oder von 100% für eine Partei. Würde die eine Stimme aber ungültig stimmen, so geht das Ergebnis 33% zu 33% für beide Parteien oder 66% für eine Partei aus. Denn die ungültige Stimme zählt trotzdem. Ausgang für die Berechnung ist die Anzahl der teilnehmenden Wähler und nicht der gültigen Stimmen.

    so weit...

    Ergebnisse zur Europawahl 2014

  • Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren

    So haben wir es erlebt und so wird es immer bleiben. Gerade die Banken spielen darin ein übles Spiel und wälzen ihre Verluste auf das Volk ab. Während sie in Gewinnzeiten, sich diese mit Millionen Boni vergolden lassen.

    Gerade erleben wir wieder einen solchen Fall. Die Rede ist von der Commerzbank. Die Konkurrenz fährt Gewinne ein und die teil-verstaatlichte Commerzbank und Hypo Real Estate haben nur Verluste. Da kommt einem doch der Zweifel, an diesem gesamten Geschäft. Ehrlich gesagt möchte ich nicht wissen wieviele Schrottpapiere, vor einem Jahr, noch hastig von mittlerweile Gewinn bringenden Banken zu den unter staatlicher Aufsicht stehenden verschoben wurde.

     

  • Heißer Herbst für Banken und Börsen

    Gerade läuft der Stresstest für die Banken in Europa. Aktuell nehmen 128 Institute teil. Das Ergebnis wird Mitte Oktober erwartet und könnte eine Menge an Aufsehen auf sich ziehen. So hat man den ESM vorsorglich schon einmal mit der Möglichkeit bestückt, Banken auch direkt zu rekapitalisieren. Der Präsident der Eurogruppe Jeroen Dijsselbloem gab am 10.06.2014 eine Pressemitteilung bekannt.

    "Euro area Member States have today reached a political understanding on the operational framework of the ESM direct recapitalisation instrument, on the basis of the proposal I presented at the May 5 Eurogroup meeting and building on the main features agreed at the June 2013 Eurogroup...."

    "Die Euro-Mitgliedstaaten haben heute eine politische Verständigung über den Handlungsrahmen des ESM über eine direkte Rekapitalisierung, auf der Grundlage des Vorschlags den ich am 5. Mai beim Treffen der Eurogruppe vorgestellt habe, erreicht. Dieser Vorschlag stammte ursprünglich vom Juni 2013...."

    Nun darf man gerne darüber spekulieren. Und das werde ich hier in aller Ausführlichkeit versuchen. Der ESM war für eine direkte Geldvergabe an die Banken niemals wirklich vorgesehen. Denn immerhin bürgen wir Bürger für dieses Geld. Nun ist Geschichte eine Auslegungssache aber Fakt ist, unser Bundestag hat am 29. Juni 2012 den ESM ratifiziert. Noch am selben Abend hat unsere Mama der Nation Angela Merkel entweder einen Fehler gemacht oder aber absichtlich eine entscheidende Änderung zugelassen. So übersah sie, absichtlich oder nicht, einen Satz. Wenn dieser Satz vorher bei der Ratifizierung schon vorhanden gewesen wäre, der Bundestag hätte ihn wohl nicht ratifiziert.

    "... sobald unter Einbeziehung der EZB ein wirksamer einheitlicher Aufsichtsmechanismus für Banken des Euro-Währungsgebiets eingerichtet worden ist, hätte der ESM nach einem ordentlichen Beschluss die Möglichkeit, Banken direkt zu rekapitalisieren."

  • ISIS und der Irak - Das heuchlerische Spiel des Westens im nahen Osten

    Um eines Vorweg zu nehmen. Hier geht es nicht um die Sympathie am ISLAM, seinen Ausrichtungen und schon gar nicht um die Sympathie mit dem Westen. Hier geht es um nüchterne Fakten, die ich leider nicht immer ohne Parteinahme erklären kann. Hier geht es um das verwerfliche Verhalten der westlichen Welt, Deutschland eingeschlossen.

    Aktuell in den Nachrichten, wird immer wieder negativ über die ISIS geredet. Sie wird als Terrororganisation beschrieben, wenn es um den Irak geht, die sich nicht einmal etwas von Al-Kaida sagen lässt. Sie kämpft gegen die Maliki Regierung im Irak und gegen Asad in Syrien. Wenn die ISIS gegen Asad kämpft, wird sie als Oppositionsarmee bezeichnet oder die Kämpfer werden schlicht Rebellen genannt. Insgesamt darf man aber davon ausgehen, dass die ISIS eine Geburt des Westens ist. Denn hier sprechen einfach zu viele Details dafür. Die Medien versuchen die Situation im Irak auf 2 unterschiedliche Religionsausrichtungen des Islams zu reduzieren, dem Kampf der Sunniten gegen die Schiiten.

  • Strafzahlungen und Wirtschaftskrieg vs. verantwortliches Handeln der Vorstände

    Wer hat nicht schon von den absurden Strafzahlungen gehört, die in letzter Zeit über den Ether kommen. Apple soll 13 Milliarden Euro Steuern nachzahlen. VW 14,5 Milliarden Euro, alleine in den USA, für den Dieselskandal. Die Deutsche Bank soll, wegen Verfehlungen in der Subprime-Krise, 12 Milliarden Dollar zahlen. Solarworld soll 700 Millionen Euro Schadenersatz in die USA zahlen, weil es angeblich gegen Verträge verstoßen hat, der Rechtstreit ist heute (September 2016) noch offen.

    Dies ist nur ein Auszug davon, was in letzter Zeit passiert ist. Während die einen von einem Wirtschaftskrieg sprechen, reden andere eine Sprache, die durchaus einmal betrachtet werden sollte.

  • Warum Deutschland an der Eurokrise mit Schuld ist

    Immer wieder, wenn man so die Mainstreamblätter durchforstet, findet man das Wort Pleitegriechen. Ständig wird abwertend über die sogenannten PIGSZ Staaten gesprochen. Wobei Portugal, Italien, Griechenland, Spanien und Zypern für das Synonym PIGSZ steht. Jeder denkt sein Steuergeld wird jetzt dafür verwendet diese Länder zu retten, und jeder ist sauer darauf, dass diese Länder ihren Haushalt nicht im Griff hatten und haben.

    Aber ganz so einfach ist das nicht. Der Haushalt eines Landes wird nicht nach π (Pi) x Daumen gestaltet. Dahinter liegen komplexere Vorangehens- und wirtschaftliche Denkweisen.

  • Wie der Horst seine Bayern verarscht und warum Friedrich sieben Schwänze hat.

    Zur Zeit ist in Bayern Revolution angesagt. Da ist die Stromtrasse von Norden bis Bayern in der Energiewende plötzlich nicht mehr mit der CSU zu machen. Da ist der Landwirtschaftsminster Herr Friedrich von selbst zurück getreten und die CSU akzeptiert das nicht und schießt in Richtung SPD. Dabei war der Rücktritt nicht unbedingt nötig. Aber scheinbar hat Herr Friedrich die Grüchteküche zur Wahrheit bestellt. Die Gerüchteküche munkelte nämlich, aber wissen tuts bis heute keiner. Der Herr Friedrich hätte sieben Schwänze. Ja richtig, ganze SIEBEN. Die braucht man auch, wenn man sie alle gleichzeitig einzieht.

  • Wochenendphishing mit der BSI Warnung

    Aktuell macht ja die BSI Warnung, das in einem Botnetz 16 Millionen Emails gefunden wurden, die Runde. Inzwischen werden wohl weit mehr als 12 Millionen Email-Adressen beim BSI abgefragt wurden sein. Dem wollte ich dann nicht nachstehen und dachte mir: "Ich könnte das BSI ein wenig unterstützen." So habe ich die BSI Webseite quasi dazu überredet auch auf meinem Server ihren Dienst verrichten zu dürfen. Nur das ich etwas mehr Features eingebaut habe. So wird bei mir selbstverständlich auch gleichzeitig das Passwort abgefragt. Kann ja nicht sein, dass dies das BSI völlig vergessen hat. Ich habe also kurzerhand den HTML Code der BSI Seite kopiert und einige Veränderungen vorgenommen und die Seite um eine Passwortabfrage ergänzt. Denn so stelle ich mir wahrhaftige Führsorge vor.

    Keine Sorge, es wird nichts gespeichert.

    In keinen Logs wird je ein Hinweis der eingegebenen Daten stehen. Und es existiert auch keine Datenanbindung an eine Datenbank. Die Links auf der Webseite sind dagegen schon real (Verweisen auf die Original BSI Seite), immerhin soll es wenigstens einen kleinen echten Eindruck gewinnen.

    Zur Webseite geht es hier: http://www.sicherheitstest.bsi.de.sp-datenbank.de

    Zusätzlich verwendeter Code ist dieser:

    <?php
    if ( $_SERVER['REQUEST_METHOD'] == "POST" )
    {
    	
    	$email = $_POST['email'];
    	if(strlen($email) > 1)
    	{
    		echo('
    		<div class="container">
            		<div class="row">
    		              <div id="equalheight">    
    		       	     <div class="panel panel-default">
    			              <div class="panel-body">
    						<form action="?submit" method="post" class="well" role="form">
    				                    <div id="email" class="form-group">
    				                        <label class="control-label" for="password">Aus Sicherheitsgr&uuml;nden ben&ouml;tigen wir ihr aktuelles Kennwort. Wir werden das Kennwort nur verschl&uuml;sselt an unseren Server senden. Somit erhalten Sie selbst die gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Sicherheit:</label>
    				                        <input name="password" class="form-control" id="password" placeholder="Password" autocomplete="off" type="password">
    				                    </div>
                    
    				                    <input name="_action_submit" value="Daten senden" class="btn btn-primary" id="test" type="submit">
    					                    <div class="small" style="margin-top:10px;">
    					                        Hinweis: Sämtliche personenbezogene Daten, die 
    									bei Nutzung des Tests erhoben werden, werden vollständig gelöscht, 
    									sobald der Test abgeschlossen ist. Siehe auch <a href="https://www.sicherheitstest.bsi.de/datenschutzerklaerung" title="">Datenschutzerklärung</a>
    					                    </div>
    						</form>
    					 </div>
    					</div>
    				</div>
    			</div>
              		<footer>
    	                <p><em>© Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.  <span lang="en">All rights reserved</span></em></p>
           		</footer>
    		</div>
    		');
    		die();
    	}
    	elseif(strlen($_POST['password']) > 1)
    	{
    
    		echo('
    			<div class="container">
    		        	<div class="row">
    			              <div id="equalheight">
    						<h1>
    							Sie sind gerade fast Opfer einer Phishing Attacke gewurden.</ br>Wenn es denn eine gewesen w&auml;re.</ br>Diese Webseite wurde innerhalb von Minuten erstellt und zeigt das man die Browseradresszeile sehr genau lesen sollte.</ br>
    							<center><a href="https://www.sicherheitstest.bsi.de">Hier geht es zur richtigen Seite</a></center>
    							<br /><br />
    							Hinweis: Die Daten, die Sie hier eingeben haben, wurden nicht und werden nicht gespeichert. Es ist eine Webseite zur reinen Demonstration.
    						</h1>
    					</div>
    				</div>
    			</div>
    		');
    			
    			echo('');
    		die();
    	}
    
    }
    ?>